<< zurück zum Info-Pool

Internet und neue Medien

Sicheres Internet

 

Das Internet ist ein riesiges Datenmeer mit vielen Seiten und von der ganzen Welt erreichbar. Du findest unzählige Informationen darin, weißt aber oft gar nicht, von wem sie stammen.
Es ist schwer zu verstehen, was das Internet eigentlich ist, denn man kann es kaum erfassen. Über deinen Computer kannst du dich einloggen und das Internet so für dich sichtbar machen.
Du kannst dich dort verabreden, aber niemandem die Hand schütteln. Du schaust nur auf einen Bildschirm. Trotzdem kann das, was du siehst und hörst, dir auch weh tun. Denn in weiten Teilen ist das Internet gar nicht für Kinder geeignet. Es gibt zum Beispiel Infos, die gar nicht stimmen oder auch Seiten mit Gewalt und Dingen, die Angst machen. Über das Internet können auch Fremde mit dir in Kontakt treten. Also Vorsicht!

Seitenstark-Seiten erklären dir, wie du dich sicher im Internet verhältst und Gefahren aus dem Weg schwimmst. Alles, worauf du achten solltest und Tipps, wie du sicher mit dem Netz umgehst, gibt's in der Rubrik

Für Kinder und Jugendliche bietet das Chatten im Internet besondere Anreize. Sie können dort Gleichaltrige und Gleichgesinnte treffen - zu jeder Zeit, anonym und vor allem ohne Aufwand. Über die Hälfte aller Jugendlichen besucht daher mehr oder weniger regelmäßig Chat-Räume. Sehr häufig unterschätzen sie jedoch die damit verbundenen Gefahren.

Problematische Kontakte in Chats

Recherchen und Befragungen von jugendschutz.net belegen, dass in einem Großteil der Chats problematische und sogar gefährliche Kontakte an der Tagesordnung sind. Die sexuelle Belästigung - insbesondere von jungen Mädchen - stellt dabei das größte Problem dar. Überaus riskant ist es für Minderjährige, wenn sie sich mit den in der Regel sehr viel älteren männlichen Chat-Partnern im realen Leben treffen.

Was zeichnet positive Chatangebote aus?

Glücklicherweise gibt es in den Weiten des Internets nicht nur schwarze Schafe, sondern auch sichere Kinder-Chatangebote mit folgenden Merkmalen:

Eine durchgehende Moderation sowie eine kindgerechte und übersichtliche Gestaltung. Eine Vorab-Moderation ist ideal.

  • Qualifizierte Moderatoren, die die Regeln und Nutzungsbedingungen konsequent umsetzen.
  • Klare Zugangsregeln. So dürfen sich ausgeschlossene Chatter beispielsweise nicht ohne jeden Aufwand wieder neu registrieren.
  • Kurze und unmissverständliche Chatregeln (Chatiquette).
  • Gut sichtbare und einfach handhabbare Sicherheits-Tools (Alarm-Button, Ignoriere-Button).

 Medien lassen sich nicht mehr aus unserem Alltag wegdenken. Sie dienen der Information, der Unterhaltung sowie der Entspannung und sind in der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik und in vielen anderen Bereichen unverzichtbar geworden.

Medien sind auch "Miterzieher": Neben Familie, Freundeskreis, Schule oder Kirche beeinflussen sie die Wertvorstellungen und Verhaltensweisen unserer Kinder erheblich. Kinder wachsen mit Medien auf. Damit müssen sich Eltern und Erziehungsverantwortliche im Interesse ihrer Kinder auseinander setzen.
So nutzen inzwischen fast alle Zwölf- bis 19-Jährigen den Computer, vor allem aber das Internet. Auch im Schulunterricht kommt immer häufiger ein PC zum Einsatz.

Es gehört daher zu den grundlegenden Erziehungsaufgaben der Eltern, ihren Kindern den richtigen Umgang mit den Medien zu vermitteln. Diese Medienkompetenz müssen Kinder genauso erlernen wie Lesen und Schreiben. Daher sollten Eltern sich mit Medien auskennen und auch mit ihnen umgehen können

Internet, Handy und Computerspiele - Chancen und Risiken für Kinder und Jugendliche.

In Ergänzung verschiedener Initiativen zur Förderung der Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen haben Vertreter der Kultusministerkonferenz, der Jugend- und Familienministerkonferenz und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes eine ressortübergreifende Informations- und Fortbildungsinitiative erarbeitet, die den Fokus auf die Gefahren des Internets für Kinder und Jugendliche richtet. Die hier vorliegende Handreichung "Im Netz der neuen Medien" ist ein zentraler Baustein dieser Initiative. Sie dient als Einführung in das Thema und beinhaltet Basisinformationen mit Präventionstipps zum Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten im Internet, auf Schülerhandys und in Computerspielen.